Montag, 5. Dezember 2011

Kurzgeschichte....

Ich habe mal vor einiger Zeit eine Lovestory für Englisch schreiben müssen und war natürlich voll in meinem Element.^^ Ich war zusammen mit 2 anderen in einer Gruppe... und wer hat die ganze Geschichte erst einmal auf Deutsch geschrieben?... Genau, Ich. xD Die Idee an sich haben wir aber zusammen gemacht. Sie ist nicht sehr lang, aber ich finde sie ist ganz gut geworden. Vielleicht bau ich sie irgendwann, wenn ich mal mehr Zeit habe, noch mehr aus. Leider hat meine Geschichte keinen Titel, da mir einfach nichts einfällt.^^ Aber vielleicht fällt euch ja was ein, bin für jeden Vorschlag offen. :D Und fals irgendwo der Name Nini auftaucht, vertauscht ihn einfach mit Lucy. Ich hab den Text eigentlich so gut wies geht verändert, aber kann ja sein, dass ich mal vergessen habe, Nini in Lucy zu ändern. Nini=Name is not important :D



„Mist, ich bin spät dran“ fluchte Lucy und schielte zur Uhr direkt neben ihr im Gang, während sie sich eilig ihre Schuhe und Jacke anzog. Schnell lief sie aus der Tür und hätte beinahe ihre Mutter umgerannt.
„Wo willst du hin?“ frage sie.
„Ich bin mit Jason verabredet, “ rief sie über die Schulter „bis später“

Irgendwie ist Jason heute komisch, dachte Lucy, musterte ihn ganz genau und entdeckte eine Unsicherheit, die sie bei ihm noch nie gesehen hatte. Und sie kannte Jason sogar schon sehr lange. Um genau zu sein, seit sie beide noch in die Windel gemacht hatten. Er sieht aus, als wollte er ihr etwas sagen.
„Was hast du denn Jason?“ fragte sie. „Du siehst irgendwie komisch aus.“ Lucy schaute ihn eindringlich an, was ihn nur noch nervöser machte.
„Mhh…ja…ich“ stammelte Jason.
Er klappte den Mund wieder zu und überlegte. Starrte einfach nur geradeaus und ignorierte sie.
Nach einer Weile hatte Lucy keine Lust mehr darauf zu warten, bis er mal seinen Mund aufkriegen konnte und redete einfach los. „ Ich muss dir unbedingt etwas erzählen“, fing sie an und strahlte dabei übers ganze Gesicht. „ Ich habe einen Typen kennengelernt, im Internet. Er heißt Victor.“ Jason schaute sie überrascht an. Bingo dachte sie. Jetzt reagiert er mal. „Er sieht super aus und ich kann mit ihm über alles reden.“ erzählte sie weiter. „Er hat mich auch schon gefragt, ob ich mich mit ihm treffen will und ich denke, dass ich das auch machen werde.“
Jetzt wurde Jason irgendwie böse und schnauzte sie an. „Du kennst ihn doch gar nicht. Wie alt ist er überhaupt? Was wenn er dich nur anlügt? Lass es sein Lucy, er ist nichts für dich.“
Jetzt wurde Lucy sauer. „1. Ich kenne ihn. Naja nicht persönlich, aber trotzdem. 2. Er ist 17, das hat er mir jedenfalls gesagt und ich glaube ihm. Und 3. Geht dich das überhaupt nichts an.“
„Natürlich geht mich das was an“, nun klang er traurig, „ich bin dein bester Freund“.
„Ja, mein bester Freund“, schnauzte sie, „aber nicht mein Vater! Ich werde mich heute mit ihm im Park treffen und du kannst nichts dagegen tun.“ Sie stand auf und ging sauer aus ihrem Lieblingscafe raus. Was denkt er eigentlich wer er ist?

Lucy saß auf dem Bett und dachte nach. Nachdem sie heute aus dem Cafe raus gerannt war, ging sie sofort in Facebook, um Victor zu sagen, dass sie sich heute mit ihm treffen wolle. Sie war so sauer auf Jason gewesen. Er ist bestimmt nur eifersüchtig. Bis jetzt hatte er noch keine Freundin und sie bezweifelte, dass er überhaupt eine will. Manchmal sieht sie ihn mit Mädchen reden, aber nach ein paar Minuten geht er immer weg und lässt ein trauriges Mädchen zurück. Ob er ihnen wohl allen einen Korb gibt? Dabei sieht er doch super aus. Er müsste hunderte von Freundinnen haben.

Später im Park…
Es dämmerte schon und Lucy bekam langsam ziemlich Angst. Dieser Park am Rande der Stadt, war mehr als nur verlassen. Sogar die Tiere hatten das Weite gesucht. Kein anderer war zu sehen. Als Victor vorgeschlagen hatte, sich mit ihr hier zu treffen, dachte sie erst, dass er mit ihr einfach an einem ruhigen, romantischen Ort sein will. Aber jetzt bekam sie Zweifel. Ob das wirklich so eine gute Idee war? fragte sie sich. Vielleicht hätte sie auf Jason hören sollen.
Hinter ihr hörte sie etwas rascheln. Schnell drehte sie sich um und flüsterte: „ Hallo, ist da jemand?“ Keine Antwort.
Sie ging weiter und vor ihr tauchte ein Mann auf. Er war ganz in schwarz gekleidet und sah um die 40 Jahre alt aus. Lucy überlegte, ob sie einfach weiter gehen oder ganz schnell in die entgegengesetzte Richtung laufen sollte. Schließlich entschied sie sich, einfach weiter zu gehen. Sie wollte ja nicht als hysterisches, kleines Mädchen dastehen.
Als sie an dem Mann vorbeigehen wollte, der sich bis jetzt immer noch nicht bewegt hatte und sie jetzt erkannte, dass er ein ziemlich hässliches Grinsen im Gesicht hatte, packte er sie am Arm und drehte sie zu sich herum.
„Au, lassen sie mich los!“ schrie sie.
„Wieso denn?“ antwortete er „Wir sind doch verabredet Lucy.
Lucy zog scharf die Luft ein und machte große Augen. „Scheiße“, flüsterte sie.
Er kniff die Augen ironisch zusammen und sagte: „Falsch … Victor“ Und lachte ein unsympathisches und kratziges Lachen.
Sie versuchte sich aus seinem festen Griff zu lösen, was ihr aber nicht gelang. Er hielt sie so fest, dass sie dachte gleich ihren Arm zu verlieren. Jason, dachte sie, es tut mir leid, ich hätte auf dich hören sollen.
Ihr rannen die Tränen über die Nasenspitze.
„Ach“, sagte er, „reiß dich zusammen. Mit mir kann man wirklich viel Spaß haben.“ Während er das sagte leckte er sich die Lippen und fing an, über beide Ohren zu grinsen.
Doch plötzlich sah er überrascht aus und Lucy spürte wie sich die Hand um ihren Arm lockerte, während eine Stimme sehr bedrohlich sagte: „Lass sie los, alter Mann. Vergreif dich nicht an kleinen Mädchen.“ Lucy erkannte die Stimme sofort.
„Jason“, flüsterte sie und stieß erleichtert die Luft aus. Sie hatte gar nicht gemerkt die Luft überhaupt angehalten zu haben.
„Die Polizei ist schon unterwegs“, sagte er „und wenn du jetzt nicht sofort verschwindest polier ich dir die Fresse“.
„Schon gut“, sagte Victor beschwichtigend und hielt beide Hände auf Augenhöhe, als erwarte er von Jason, dass er sich gleich auf ihn stürzt. Das befürchtete Lucy aber auch und krallte sich an Jasons Arm, um ihm zu zeigen, dass er ihn davonkommen lassen sollte.
Victor ging ganz langsam ein paar Schritte rückwärts, bevor er sich dann umdrehte und so schnell losrannte, als hinge sein Leben davon ab.

„Das war knapp“, sagte Lucy.
„Knapp?“ schnauzte Jason und funkelte sie böse an. „Dieser Typ hätte sonst was mit dir angestellt, wenn ich nicht gekommen wäre. Das war richtig dumm von dir Lucy.
Lucy schämte sich jetzt allmählich und schaute ihn entschuldigend an. „Es tut mir…..“ Er schnitt ihr das Wort ab, indem er sie in seine Arme zog und in ihr Ohr flüsterte: „Ich hatte solche Angst um dich, dass ich dir einfach folgen musste“. Seine Stimme war Rau und Liebevoll. Lucy bekam eine Gänsehaut. Sie löste sich aus seinen Armen und sah ihm in die Augen. Nicht wie sonst immer, als ihren besten Freund, sondern als ihren Helden. Als ihren Jason.
„Ich liebe dich, Lucy“, sagte er ihr mit einer Liebe in der Stimme, die sie zum Schmelzen brachte.
„Aber….“ Er ließ sie wieder nicht zu Wort kommen und küsste sie.
Nini war erst überrascht, doch dann erwiderte sie den Kuss. Und das einzige was sie noch denken konnte war: mein Jason.

Kommentare:

  1. Arrwww wie schön die Geschichte ist :)) ALso am Ende ;) Bin gleich mal regelmäßige Leserin geworden :) Schau mal hier vorbei :
    http://soul-of-the-twilight.blogspot.com

    Darf ich deine Geschichte vielleicht posten? :)

    Liebe Grüße <3
    Liss :)

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  2. Dankee!! Freut mich :)
    Uii...ja klar, hab nix dagegen. Und bin bei dir Leserin geworden. :)

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  3. Hab ich bemerkt ;) Danke :D Ich poste die Geschichte dann in den nächsten Tagen irgendwann mal :)

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  4. Könntest du mir das vielleicht auf einem Word Dokument oder so an alice.cullen97@gmx.net schicken? :)

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Immer her damit! :)